Kosten für Aufenthalt in Mexiko richtig planen
Die Frage „Was kostet das Visum?“ greift zu kurz. Auf dem Weg zum Aufenthalt können mehrere unabhängige Gebühren und Leistungen anfallen – zu unterschiedlichen Zeitpunkten und bei unterschiedlichen Stellen.
Behördenkosten getrennt betrachten
Konsulargebühr und INM-Gebühren sind nicht dasselbe. Nach einem Visumtermin kann in Mexiko zusätzlich die Gebühr für die Aufenthaltskarte oder einen Statuswechsel anfallen.
Die Beträge werden regelmäßig aktualisiert. Für 2026 veröffentlicht das INM eine eigene Gebührentabelle; maßgeblich bleibt die aktuelle offizielle Zahlungsanweisung zum konkreten Verfahren.
Dokumente können eigene Kosten auslösen
Apostillen, neue Urkundenausfertigungen, anerkannte Übersetzungen, Notariat, Versand und Reisen werden häufig unterschätzt. Nicht jede Urkunde braucht jeden Schritt.
Ein Dokumentenplan verhindert, dass dieselbe Urkunde mehrfach oder in einer unbrauchbaren Form bestellt wird.
Ein transparentes Angebot erkennen
Das Angebot sollte benennen, welche Begleitung enthalten ist, welche Aufgaben eine Kanzlei oder Steuerberatung übernimmt und welche Fremdkosten nur geschätzt werden können.
Eine Genehmigung darf nicht als käufliches Ergebnis dargestellt werden. Bezahlt wird die vereinbarte Vorbereitung, Koordination und Begleitung – nicht die Behördenentscheidung.